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Monika Martin - Ein Leben für Kunst und Kreativität

‚La Luna Blu' – mit diesem einfühlsamen Lied aus ihrer Feder fand die Karriere von Monika Martin 1996 ihren Anfang. Seither ist die Grazerin mit der besonderen Stimme höchst erfolgreich. Es sind ihre Lieder, diese Wanderungen zwischen Schlager, Pop und deutschem Chanson, welche ihr eine große, stetig wachsende Fangemeinschaft bescheren.

Kunst und Kreativität haben in Monika Martins Leben immer schon eine herausragende Rolle gespielt. Sie legte ihr Abitur an der Kunstgewerbeschule in Graz ab und studierte anschließend Kunstgeschichte und Volkskunde an der Karl-Franzens-Universität in ihrer Heimatstadt Graz, wo sie 1990 zur Doktorin der Philosophie promovierte.

Musik war stets ihre große Liebe. Im zarten Alter von zehn Jahren trat sie dem Kinderchor der Grazer Oper bei und als Teenager begann sie ein Studium des Sologesangs an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Erste Erfahrungen im harten Geschäft der Live- und Unterhaltungsmusik sammelte sie als Lead-Sängerin der Band ‚Heart Breakers' in den Jahren 1986 – 1992.

Seit 1996 ist sie erfolgreich als Solo-Interpretin unterwegs.

Monika Martin wurde unter anderem dreimal für den Echo nominiert, erhielt die ‚Goldene Stimmgabel' (2006), die ‚Krone der Volksmusik' (2007) und wurde mehrfach mit Edelmetall-Awards ausgezeichnet. 2008 durchbrachen die Verkäufe ihrer Tonträger die Millionengrenze. Für diesen beeindruckenden Erfolg erhielt die Künstlerin einen Special-Award.

 

Ihr Weg hat sie vom volkstümlichen Schlager innerhalb von 18 Jahren zu der ihr eigenen Kunst geführt. Schlager, Pop-Songs und Chanson-Elemente ergänzen einander, verschmelzen. Es war dies eine Art musikalische Emanzipation, die sie dorthin geführt hat. Endlich Selbstbestimmung. Monika Martin wird nun auf dem Produkt auch offiziell als Produzentin geführt. Ein neuer Vertrag beim ebenso neuen Vertragspartner, dem Münchner Label Telamo, macht möglich, was früher nicht möglich schien. Sie ist damit sehr zufrieden und diese gewonnene Unabhängigkeit legte kreative Kräfte frei. Entwicklungen werden hörbar und wer sich dem Album Titel für Titel widmet, erkennt diesen künstlerischen Prozess. ‚Ja, ich möchte meine Zuhörer bei der Hand nehmen, denn es ist ein wenig wie bei einer Ausstellung. Jedes Lied ist wie ein Bild. Darunter sind die Klassiker, Monika Martin wie man sie kennt und dann gibt es welche, die überraschen. Geht man den Weg mit offenen Augen und Ohren, wird man dabei immer wieder auch etwas Neues entdecken', sagt sie und in der Tat, es sind Lieder einer Ausstellung. Die Songs sind die akustischen Bilder, das Booklet liefert die Texte dazu.